Neuigkeiten zum Gerontologie- und Geriatrie-Kongress 2026
Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch – Gemeinsamer Jahreskongress DGGG & DGG
23. bis 26. September 2026 | Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Mehr gesunde Lebensjahre – Was Deutschland von Singapur lernen kann
Nicht möglichst viele Lebensjahre, sondern möglichst viele Jahre bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit: Das ist die Vision von Prof. Dr. Brian Kennedy (Foto), Direktor des Centre for Healthy Longevity an der National University of Singapore. Der international renommierte Longevity-Forscher untersucht, wie sich biologische Alterungsprozesse messen und gesundheitliche Risiken früh erkennen lassen und wie daraus wissenschaftlich fundierte, personalisierte Prävention entstehen kann. Kennedys Forschung befasst sich mit Biomarkern, die Alterungsprozesse abbilden können, darunter epigenetische Marker, Proteine, Stoffwechsel- und Entzündungsparameter sowie physiologische und funktionelle Messwerte. Dabei warnt der Wissenschaftler vor zu einfachen Versprechen.
Ein Test, der beispielsweise ein biologisches Alter von 55 statt 62 Jahren ausweist, belegt demnach noch nicht, dass ein Mensch tatsächlich sieben Jahre langsamer altert. „Entscheidend ist vielmehr, ob ein Biomarker wissenschaftlich validiert ist und ob sich der Effekt einer Intervention damit objektiv beurteilen lässt“, so Kennedy. Ende September stellte er seine wegweisende Arbeit beim Gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main vor.
Erfolgreicher Gemeinschaftskongress von DGG und DGGG: 1.200 Teilnehmende diskutieren Zukunft der Altersmedizin und Alternsforschung
Wie verändern demografischer Wandel, medizinische Innovationen sowie gesellschaftliche und technologische Umbrüche das Altern – und welche Konsequenzen hat das für die Altersmedizin und die Alternsforschung? Diese wichtigen Fragen standen im Mittelpunkt des interdisziplinären Gemeinschaftskongresses der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vom 23. bis 26. September 2026 auf dem Gelände der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ein neuer Rekord von 1.200 Teilnehmenden, renommierte Keynote-Speaker aus sieben Ländern und rund 100 Symposien und Sessions zahlen auf eine positive Bilanz ein. Die Kongresspräsidenten Prof. Michael Denkinger (DGG, re.) und Prof. Dr. Hans-Werner Wahl (DGGG, li.) werten insbesondere die hohe Beteiligung bis zum letzten Kongresstag und die starke Präsenz des wissenschaftlichen Nachwuchses als wichtiges Signal für die Zukunft der Fachgebiete.
Der Gemeinschaftskongress 2026 in Bildern
Beste Laune und schönster Sonnenschein! Der gemeinsame Geriatrie- und Gerontologie-Kongress hatte mit 1.200 so viele Teilnehmende wie nie zuvor. Neben hochkarätigen Keynotes und spannenden wissenschaftlichen Beiträgen bleibt vor allem das Miteinander der Kolleginnen und Kollegen und die Aufbruchsstimmung in sehr guter Erinnerung. Fotos von Michael Frietsch.
Der Kongress ist gestartet: Willkommen in Frankfurt!
Die ersten Sitzungen laufen, die Kongressräume füllen sich: Der gemeinsame Kongress von DGG und DGGG ist gestartet. Bis Samstag diskutieren Expertinnen und Experten aus Geriatrie und Gerontologie aktuelle Forschung, neue Versorgungskonzepte und die großen Fragen rund um das Altern. Wir freuen uns auf drei intensive Kongresstage mit vielen Begegnungen, neuen Impulsen und lebhaften Diskussionen.
Foto: Lars Gruber, Goethe-Universität Frankfurt
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Langlebigkeitsgene und Biomarker – Altersbedingte Erkrankungen können durch Gesundheitschecks reduziert werden
Für alle wichtigen Erkrankungen spielt der menschliche Alterungsprozess eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig verläuft er sehr heterogen und ist formbar, wie Professorin Eline Slagboom in den letzten 25 Jahren erforscht hat. Die renommierte Molekularbiologin vom Medical Center der niederländischen Universität Leiden interessiert sich derzeit vor allem für die Frage: Wie lässt sich das Wissen über biologische Alterungsprozesse konkret nutzen, damit Menschen länger gesund und vital bleiben? Dafür hat sie mit ihrem Forschungsteam einen eigenen Score namens „Personal-MetaboHealth“ entwickelt, den sie am 23. September 2026 in Frankfurt am Main auf dem gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vorstellt.
Alle willkommen: Jahresbeitrag geschenkt!

Für Pflegefachpersonen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Mitarbeitende der Sozialdienste, Physician Assistants, Sportwissenschaftler:innen u.a. im geriatrischen Team ist die Mitgliedschaft in der DGG für dieses Jahr kostenlos. Jetzt Vorteile nutzen!
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