Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch
Globale Perspektiven für die Altersmedizin und Alternsforschung
Unser Herzstück: die DGG-Arbeitsgruppen
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Aktuelle Meldungen
Langlebigkeitsgene und Biomarker – Altersbedingte Erkrankungen können durch Gesundheitschecks reduziert werden
Für alle wichtigen Erkrankungen spielt der menschliche Alterungsprozess eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig verläuft er sehr heterogen und ist formbar, wie Professorin Eline Slagboom in den letzten 25 Jahren erforscht hat. Die renommierte Molekularbiologin vom Medical Center der niederländischen Universität Leiden interessiert sich derzeit vor allem für die Frage: Wie lässt sich das Wissen über biologische Alterungsprozesse konkret nutzen, damit Menschen länger gesund und vital bleiben? Dafür hat sie mit ihrem Forschungsteam einen eigenen Score namens „Personal-MetaboHealth“ entwickelt, den sie am 23. September 2026 in Frankfurt am Main auf dem gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vorstellt.
#AlterBrauchtZukunft: Junge Geriatrie plant Flashmob vor Kölner Dom
Mit einem öffentlichen Flashmob am 1. Oktober, dem Tag der älteren Generation, will die Junge Geriatrie auf die Anliegen älterer Menschen und zugleich auf die Zukunft der Geriatrie aufmerksam machen. So wird es ab 15 Uhr auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz musikalisch und bewegt: Eine gemeinsame Tanzeinlage soll Menschen unterschiedlichen Alters zusammenbringen und ein sichtbares Zeichen setzen.
Alle, insbesondere natürlich ältere Menschen, und solche, die sich um ältere Menschen kümmern, sind herzlich eingeladen, mitzumachen oder die Aktion – vor Ort oder digital aus der eigenen Klinik – zu unterstützen. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Freude an der Bewegung genügt!
Was bedeutet Altern in Zeiten der Dauerkrise?
Pandemien, Kriege, Wirtschaftskrisen, Klimawandel, soziale Ungleichheit, Künstliche Intelligenz: Nie zuvor veränderte sich die Welt so schnell und in so viele verschiedene Richtungen gleichzeitig wie heute. Während jede Krise für sich genommen bereits Herausforderungen schafft, ist es vor allem ihr Zusammenwirken, das unsere Gesellschaft verändert. Doch was bedeutet diese permanente Unsicherheit für das Älterwerden? Und welche Spuren hinterlassen solche gesellschaftlichen Umbrüche in unserer körperlichen und psychischen Gesundheit? Wie beeinflussen sie unseren Blick auf die Welt – auch Jahrzehnte nach ihrem ersten Auftreten?
Erinnerung | DGG öffnet sich weiter: Neue AG Multiprofessionelles Team vor Gründung
Geriatrie ist Teamarbeit – und genau das soll sich künftig noch stärker in der DGG widerspiegeln. Im Zuge der geplanten Professionalisierung schlägt der Vorstand deshalb auch eine stärkere Öffnung der Fachgesellschaft für die verschiedenen Berufsgruppen des geriatrischen Teams vor. Beim Jahreskongress in Frankfurt folgt ein erster konkreter Schritt: die Gründung der neuen AG Multiprofessionelles Team. Interessierte aus Pflege, therapeutischen Disziplinen, Sozialdienst und auch Physician Assistants mit Schwerpunkt Geriatrie sind herzlich eingeladen, von Beginn an dabei zu sein und die neue AG mitzugestalten. Zum Online-Gründungstreffen am 25.09. anmelden.
Das Gehirn altert nicht in Einzelteilen
Prof. Joanna Wardlaw (Foto) gehört zu den Wissenschaftlerinnen, die seit Jahrzehnten versuchen, eines der großen Rätsel der Hirnalterung zu lösen. Warum verlieren manche ältere Menschen ihre Selbstständigkeit schneller als andere? Die schottische Neuroradiologin sucht die Antwort nicht in einzelnen Veränderungen des Gehirns, sondern im Gesamtbild. Für diesen neuen Blick auf das alternde Gehirn hat sich inzwischen ein Begriff etabliert: Brain Frailty. „Lange haben wir einzelne Veränderungen im Gehirn getrennt betrachtet. Heute wissen wir: Das Gehirn altert nicht in Einzelteilen. Erst wenn wir die verschiedenen Veränderungen gemeinsam betrachten, entsteht das Gesamtbild, das wir für gute klinische Entscheidungen brauchen.“
Aktuelle Veranstaltungen
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